gv 2017SIMONSWALD. Die Sportfreunde (SF) Obersimonswald hatten in der Hauptversammlung ein strammes Programm: Die neugefasste Vereinssatzung war zu verlesen und genehmigen, dazu gab es Ehrungen und Teilvorstandswahlen.

Beim Totengedenken erwähnte Bernd Blust vom Vorstandsteamdrei langjährige, engagierte Männer: Albert Kaltenbach, Gerhard Bührer (langjähriger Sportheimwirt/Ehrenmitglied) und Enno Wagner.

Jahresrückblick: Laut Schriftführerin Marita Schultis läuft es sportlich glänzend: Nach der Saison 2015/16 (Meistertiteln für Erste und Zweite Mannschaft) der SG Simonswald/Obersimonswald ging es nach dem Aufstieg gut weiter:

Die "Erste" schloss als Aufsteiger in der Bezirksliga auf dem 6. Tabellenplatz ab, mit dem Trainerteam Achim Thoma/ Matthias Bumen/Arndt Sillmann.

Die "Zweite" (Trainer: Christian Zimber/Willi Wehrle) sei etwas verhalten in der Kreisliga B gestartet, wurde aber dann erneut Meister und scheiterte in der Relegation um den Aufstieg. Die "Dritte", trainiert von Andreas Resch und Michael Schindler, belegte Platz neun in der Kreisliga C.

Veranstaltungen: Auch hier gab es Einiges. Beim Obersimonswälder Dorffest 2016 übernahmen Sportfreunde und der Musikverein die Bewirtung. Neben Nikolaus- und Neujahrsfeier hatten die SF beim kleinen Jubiläum der Hohwaldgeischter-Zunft im Narrendorf eine Hütte mit Bar und Küche. Im März war Preiscego, der 1. Mai-Hock auf dem Schingerhof.

Finanzen: Kassierer Michael Schwärs großer Bericht schloss mit einem guten Überschuss. Martin Schonhardt (Förderverein) versprach: Man werde alles, was machbar sei, unternehmen, um den Verein zu unterstützen, "der im Jahr 60 000 Euro erwirtschaften muss", allein, um die notwendigen Ausgaben zu decken.

Jugend: Spielausschussvorsitzender Fridolin Wehrle verlas den Bericht des verhinderten Jugendleiters Hubert Schultis. Die A-, B- und C-Jugend spielt als SG mit dem SC Gutach-Bleibach. Die D- bis G-Jugenden bilden die Jugendspielgemeinschaft Simonswald – rund 140 Kindern und Jugendliche zwischen fünf und 18 Jahren, umsorgt von rund 30 Trainern und Betreuern. "Nur für den Spielbetrieb leisten diese im Jahr zusammen etwa 5200 Stunden ehrenamtliche Arbeit." Erneut der Appell an die aktiven Spieler, sich im Jugendbereich zu engagieren, man brauche dringend Unterstützung. Bei den A- und B-Junioren haben in der Saison 2016/17 zehn Jungs aus Äthiopien, Afghanistan, Elfenbeinküste, Eritrea und Syrien mitgespielt, die alle im Eichhof wohnten. Laut Hubert Schultis ist die Integration der jungen Migranten in den Trainings- und Spielbetrieb "für alle Beteiligten eine große Herausforderung": Sprachbarrieren, unterschiedliche Leistungsstandards, Riten und Bräuche müssten ausgelotet werden. Die JSG habe "die Jungs mit Klamotten und Kickschuhen versorgt", Trainer und Spieler brachten sie nach dem Sport zurück zum Eichhof.

Alte Herren (AH): Seit Jahrzehnten engagiert sich Jürgen Weis bei den SF, seit längerem speziell bei der AH. Nun ließ er sich für den Vorstandsposten nicht mehr aufstellen. Da die Zahl der AH-Kicker schwindet, konnte man kaum noch an Turnieren teilnehmen; in der Freizeit oder bei der Unterstützung von Veranstaltungen läuft aber noch einiges.

Neue Satzung: Bernd Kaltenbach verwies vor dem Verlesen darauf, dass sie geändert werden müsse, weil dies vorgeschrieben und sie "uralt" sei. Kaltenbach und Bernd Blust kümmerten sich um die Neufassung. Die Mitgliederversammlung nahm die Satzung ohne Änderung an.

Teilvorstandswahl: Einstimmig wiedergewählt wurden Schriftführerin Marita Schultis, Spielausschussvorsitzender Fridolin Wehrle, Jugendleiter Hubert Schultis und die Beisitzer Florian Schindler, Michael Schindler, Günter Rautenberg sowie die drei neu Gewählten Florian Furtwängler, Ferdinand Brugger und Markus Helmle. Außer Jürgen Weis sind Patrick Schwär und Matthias Weis von ihren Posten als Beisitzer zurückgetreten.

Grußworte: Bürgermeister Schonefeld lobte, beide Vereine im Ober- und Untertal "engagieren sich übers normale Maß, sind erfolgreich" und steuerten viel zum Gemeinwohl bei, generell bei der Jugend- und speziell bei der Integrationsarbeit mit Flüchtlingen. Die gute Zusammenarbeit unterstrichen die Vertreter der anderen örtlichen Vereine und Sebastian Disch, neuer Chef vom Fußballclub Simonswald. Schiedsrichter Valentin Brugger machte in ergreifender Rede klar, wie dringend Schiedsrichter benötigt werden.

Ehrungen: Für 50 Jahre Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt wurden Peter Hoch, Harald Disch sowie Bernhard Burger und Franz Schultis (die beide fehlten). Die Goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitglied erhielten Ferdinand Brugger sowie Hubert Fischer und Eckhard Koch (beide fehlten), die Silberne Ehrennadel ( 25 Jahre) Markus Winterhalter.

(Text- und Bildquelle: www.badische-zeitung.de)

www.sportfreunde-obersimonswald.de

Offizielle Webseite der Sportfreunde Obersimonswald.
Weitere Informationen zum Spielbetrieb sind unter folgender Seite einsehbar:

www.sg-simonswald-obersimonswald.de

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